Taufkerzen beschriften: Alle Methoden im Vergleich
Name, Datum und Taufspruch lassen sich auf ganz unterschiedliche Weise auf eine Taufkerze bringen. Wir zeigen die gängigsten Methoden, von der Handarbeit bis zum Direktdruck, und erklären, warum wir uns am Ende für eine Hauptvariante entschieden haben.
Veröffentlicht: 15.09.2026 · Letzte Aktualisierung: 10.10.2026 · Lesezeit: ca. 4 Min.
Die Methoden im Überblick
Es gibt eine ganze Reihe von Techniken, um eine Taufkerze zu beschriften. Jede hat eigene Vor- und Nachteile:
Dünne Wachsstreifen von Hand gelegt
Die klassische Methode: Aus dünnen Wachsstreifen wird die Schrift von Hand geformt. Da dabei immer die individuelle Handschrift der herstellenden Person einfließt, sieht jede Beschriftung anders aus. Für eine Einzelanfertigung ist das reizvoll, für Anfänger, die es selbst machen möchten, aber schwer sauber umzusetzen. Wir bieten diese Technik nicht an: In einem größeren Team hat jeder eine eigene Handschrift, und die fertige Kerze würde von der Abbildung abweichen.
Zum Selbermachen geeignet: JaSchwierigkeit: mittel bis schwerKosten & Bezug: günstig, online oder im BastelladenSchrift fühlbar: JaSchriftarten & Farben: abhängig von der eigenen Handschrift, viele Farben zur Auswahl
Wachsfarbe
Ähnlich wie bei den Wachsstreifen entsteht die Schrift von Hand. Meist wird sie noch unsauberer, weil die Farbe schwer zu dosieren ist. Nur mit viel Geschick wirklich sauber machbar. Wegen der Handschrift-Problematik bieten wir sie ebenfalls nicht an.
Zum Selbermachen geeignet: JaSchwierigkeit: schwerKosten & Bezug: günstig, online oder im BastelladenSchrift fühlbar: Ja, leicht erhabenSchriftarten & Farben: abhängig von der eigenen Handschrift, viele Farben zur Auswahl
Foliendruck
Schnell und einfach umzusetzen: Die Folie lässt sich sogar mit einem handelsüblichen Drucker selbst herstellen. Für alle, die es selbst probieren möchten, gut geeignet. Nachteil: Der Rand der Folie bleibt sichtbar.
Zum Selbermachen geeignet: JaSchwierigkeit: einfachKosten & Bezug: günstig, mit handelsüblichem DruckerSchrift fühlbar: Nein (Folienrand sichtbar)Schriftarten & Farben: frei wählbar, Gold und Silber nur matt möglich
Foliendruck mit anschließendem Tauchen
Die Kerze wird nach dem Foliendruck zusätzlich in Wachs getaucht. Ohne die richtige Ausrüstung ist das schwer umzusetzen. Über dem Druck entsteht dabei ein matter Schleier. Je nach Geschmack kann man das auch als schönes, mattes Finish empfinden.
Zum Selbermachen geeignet: Nein, benötigt Übung und viel MaterialSchwierigkeit: schwerKosten & Bezug: für eine einzelne Kerze zu teuerSchrift fühlbar: Nein (matter Schleier über dem Druck)Schriftarten & Farben: frei wählbar, Gold und Silber nur matt möglich
Fertige Wachsbuchstaben
Vorgefertigte Buchstaben aus Wachs, meist nur online erhältlich. Leicht anzubringen, aber wegen der nötigen Mindestgröße meist klobiger in der Optik und in der Regel nur in Silber oder Gold verfügbar.
Zum Selbermachen geeignet: JaSchwierigkeit: einfachKosten & Bezug: etwas teurer, meist nur online erhältlichSchrift fühlbar: JaSchriftarten & Farben: feste Schriftarten, meist nur Silber oder Gold
Fertige Vinylbuchstaben
Leicht anzubringen, und es sind filigranere Schriftarten möglich als bei Wachsbuchstaben. Die Glanzfolie sorgt für einen sichtbaren Glanzeffekt. Nachteil: Die Buchstaben gibt es meist nur in Silber oder Gold und mit festen Schriftarten. Für alle, die selbst beschriften möchten, absolut empfehlenswert.
Zum Selbermachen geeignet: JaSchwierigkeit: einfachKosten & Bezug: günstig, online oder im BastelladenSchrift fühlbar: Ja, leicht erhabenSchriftarten & Farben: feste Schriftarten, meist nur Silber oder Gold
Schriftzug aus Wachsplatten selbst zugeschnitten
Das nutzen wir auch bei manchen Kerzen: Die Buchstaben werden von Hand aus Wachsplatten ausgeschnitten. Das ist sehr aufwendig und für Anfänger schwer sauber umzusetzen.
Zum Selbermachen geeignet: JaSchwierigkeit: schwerKosten & Bezug: günstig, online oder im BastelladenSchrift fühlbar: JaSchriftarten & Farben: abhängig vom Geschick, Farben je nach Wachsplatte
Direktdruck: unsere Wahl
Direktdruck ist nur mit teuren Spezialdruckern möglich, die entsprechend hochwertig und teuer in der Anschaffung sind. Der Vorteil: Trotz Druckverfahren bleibt die Schrift fühlbar, viele verschiedene Schriftarten sind möglich. Lediglich Gold- und Silbertöne lassen sich nur matt umsetzen.
Zum Selbermachen geeignet: NeinSchwierigkeit: schwerKosten & Bezug: Spezialdrucker, hohe AnschaffungskostenSchrift fühlbar: Ja, leicht erhabenSchriftarten & Farben: viele Schriftarten und Farben, Gold und Silber nur matt
Warum wir auf Direktdruck setzen
Wir sind gerade dabei, Direktdruck als unsere Hauptvariante zu etablieren. Der Grund: Er verbindet die Vorteile der anderen Methoden, ohne ihre größten Nachteile. Die Schrift bleibt fühlbar wie bei den handgelegten Techniken, gleichzeitig ist eine viel größere Auswahl an Schriftarten und Farben möglich, ohne von der Handschrift einer einzelnen Person oder der Verfügbarkeit fertiger Buchstaben abhängig zu sein.
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